4. Etappe

Jetzt wird das Auf und Ab des Westerwaldes spürbar. Über Dierdorf, Raubach und Puderbach geht es weiter durch das schöne Wiedtal. Da jedoch die Straße teilweise gesperrt ist, muss ich meine Route ändern und fahre über Flammersfeld nach Asbach.

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Ein Rennradfahrer begleitet und motivert mich eine Weile, an den kurzen Anstiegen und Abfahrten nicht zu schwächeln. Ab Asbach trennen sich unsere Wege und ich fahre weiter über Berghausen, Oberpleis, und St. Augustin nach Siegburg. Inzwischen ist es 16 Uhr und mein Tacho zeigt 180 km Fahrstrecke bei einem Schnitt von 26,7 km an. Nach einer Stärkung mit leckerer Birnentarte beschließe ich, nicht weiterzufahren und nach einem Zimmer Ausschau zu halten. Das von einemTaxifahrer empfohlene Hotel Central lässt sich nur per Telefon kontaktieren, so fahre ich hoch zur hübschen Abtei Michaelsberg. Das dortige Hotel ist ausgebucht und auch der Abt möchte mir keine Herberge bieten, obwohl die Abtei Wallfahrern eigentlich Unterschlupf bietet. So fahre ich wieder zurück zum Hotel Central und muss noch eine Weile warten bevor ich mein Zimmer beziehen kann. Meinen Beinen mute ich nur noch einen kurzen Weg in die nächste Pizzeria zu, bevor ich nach Pasta, Salat und einem Kölsch müde ins Bett sinke.

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